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Saarlouis braucht einen Familienpass
07.04.2009
Grüne wollen Familien entlasten und damit die Attraktivität von Saarlouis steigern.
Die demografische Entwicklung wird auch in Saarlouis Spuren hinterlassen. Bereits jetzt steht unsere Stadt mit anderen Kommunen in einem Wettbewerb um junge Familien. Die in vielen Sonntagsreden beschworene Familienförderung bringt aber wenig, wenn vor allem Kinderreiche oder Alleinerziehende nicht finanziell entlastet werden. Ganz zu schweigen von den Familien, die von Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit betroffen sind.
Für Saarlouis fordern die Grünen deshalb die Einführung eines Familienpasses mit dem Familien mit Kindern Gebührenbefreiung und -nachlass, Ermäßigung auf Eintrittspreise und ÖPNV-Fahrtkosten oder kostenloser Eintritt zu städtischen Veranstaltungen gewährt wird.
„Wir müssen Saarlouis für Familien attraktiv machen. Damit machen wir die Stadt selbst attraktiv und sichern so ein Stück Zukunft“, sagt Gabriel Mahren. „Attraktivitätssteigerungen bedeuten nicht immer dass gebaut werden muss. Bei der Entscheidung, wo sich eine junge Familie niederlässt, spielt weniger die Frage eine Rolle, ob der Kleine Markt in Marmor gehalten ist, oder ob das Theater am Ring eine mondäne Architektur erhält.
Familien entscheiden nach anderen Kriterien. Wie sind die Betreuungsmöglichkeiten, die Bildungsangebote, die finanziellen Hilfen der Kommune? Wie familienfreundlich ist eine Stadt wirklich – und nicht nur auf dem Papier. Deshalb wollen wir als ersten Schritt einen Familienpass für Saarlouis einführen.
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7 Juni 2009 Kommunalwahlen
Gabriel Mahren führt die Grünen in die Saarlouiser
Stadtratswahl
Liebe Saarlouiserinnen, liebe Saarlouiser
Grün ist Zukunft. Sogar die jetzige Bundesregierung hat das
erkannt. Vieles von dem, was früher für CDU und SPD „grünes
Teufelswerk“ war, steht heute ganz oben auf der politischen
Agenda. Angesichts der Wirtschaftskrise wird über Elektroautos,
Spritsparmodelle, den massiven Ausbau von Windkraft und Fotovoltaik,
energetische Gebäudesanierungen und viele andere grünen
Themen diskutiert. Und nicht nur in Deutschland oder Europa. In den
USA zeigt ein neuer Mann, dass globale Verantwortung, neue
Energiepolitik und mehr soziale Qualität Wege sind, die Krise
des alten Denkens und Wirtschaftens zu überwinden.
Fakt ist: Grüne Technik ist hochmodern, nachhaltig und
schafft Arbeitsplätze. Sie ist Grundlage im Kampf gegen den
Klimawandel, und sie sichert Zukunft. Und Fakt ist: Von
Umweltpolitik, Green Economy und Green – Tech
verstehen wir Grüne mehr.
Viele der jetzt in der Krise aufgegriffenen grünen
Politikansätze hätten schon früher umgesetzt werden
können. Dass jetzt unter hohem wirtschaftlichem Druck, unter
drohender Arbeitslosigkeit und mitten in einer Rezession gehandelt
werden muss, legt allerdings Vorsicht nahe.
Die jetzt von der CDU und SPD – Regierung aufgenommenen
Kredite werden die nächsten Generationen belasten. Deshalb darf
nur in Projekte investiert werden, von denen unsere Kinder und
Kindeskinder auch etwas haben: In Klimaschutz, Bildung, soziale
Chancengerechtigkeit und moderne umweltfreundliche Infrastrukturen.
Ich begreife die derzeitige Wirtschaftskrise auch als Chance. Wenn
wir es gemeinsam schaffen, das bisherige Wirtschafts- und
Finanzsystem so zu verändern, dass es nachhaltiger wird, dass es
gerechter und verantwortungsvoller wird - Wenn wir es schaffen, nicht
nur in die Krise zu investieren, sondern wirkliche Neuanfänge
wagen, dann können wir als Gesellschaft gestärkt aus ihr
hervorgehen. Dazu gehören aber auch Offenheit für Neues,
mehr Verantwortungsgefühl und das Wiedererstarken von Werten wie
Gemeinsinn und sozialer Verantwortung. Ein Beispiel: Ich hätte
nicht geglaubt, dass ein Thema wie Kinderarmut noch einmal so aktuell
wird. Dass es Kinder in unserem Land gibt, denen nicht mal das Geld
für ein Mittagessen zur Verfügung steht, ist
beschämend.
So etwas kann niemand kalt lassen und darf niemand ruhen lassen.
Ich gehöre nicht zu denen, die ausschließlich
Veränderungen bei den Bürgerinnen und Bürgern
einfordern. Auch die Politik muss sich verändern. Sie muss
offener werden, bescheidener und vor allem sensibler für die
wirklichen Probleme auch in unserer Stadt.
Wer wie die derzeitige Stadtregierung den Bürger nicht
mehr nach seiner Meinung fragt, muss sich fragen lassen für wen
er eigentlich Politik macht, wenn nicht für den Bürger. Und
wer wie der amtierende Oberbürgermeister zur Wahl seiner
Lieblingsparteien aufruft, verletzt nicht nur sein
Neutralitätspflicht. Er befindet sich auch in einem
grundlegenden Irrtum: Die Stadt Saarlouis gehört weder den
Parteien, noch dem Oberbürgermeister – sie gehört
schlicht und einfach den Saarlouiserinnen und Saarlouisern. Wenn Sie
diese Einschätzung teilen, dann machen Sie das deutlich. Am
7.Juni sind Wahlen zum Stadtrat. Schicken Sie eine starke Grünen
– Fraktion ins Stadtparlament. Denn es ist Zeit für
Veränderung.
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Bessere Information und Sperrung von Wohngebieten für den LKW- Durchgangsverkehr
23.03.2009
Feinstaub
Zum wiederholten Mal in diesem Jahr überstieg
die Feinstaubbelastung die zulässigen Grenzwerte. Die
Messstation in Fraulautern zeigte dabei landesweite Spitzenwerte an.
Die Grünen fordern eine bessere und schnellere Information der
Bürgerinnen und Bürger und eine Sperrung der Wohngebiete
für durchfahrende Lastwagen.
Wenn schon die Landesregierung keine Veranlassung
sieht bei Inversionswetterlagen über Feinstaubbelastung und
andere Luftschadstoffe zu informieren, so muss die Stadtverwaltung
entsprechende Warnmeldungen an Presse und Öffentlichkeit
herausgeben.
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die
Messtation in Fraulautern fast immer der landesweite
Negativspitzenreiter ist, bestand in Fraulautern und damit vermutlich
im gesamten Saarlouiser Becken im Januar 2009 mehere Tage eine
erhebliche Gefährdung. Statt die Bevölkerung über die
Situation zu informieren, kommentierte das saarländische
Umweltministerim: „ Der Spuk ist in ein paar Tagen vorbei!“.
Dabei warnen Mediziner eindringlich vor Gesundheitsschäden
nicht nur bei chronisch Kranken, geschwächten Senioren und vor
allem Kindern. Feinstaub gilt als krebserregend.
Die Grünen fordern die Stadtverwaltung auf
sofort zu reagieren und sich nicht auf die gesetzliche Regelung zu
berufen. Rechtzeitige Information der Bevölkerung gibt zumindest
die Chance sich auf die Belastungsituation einzustellen, vorallem
Kinder zu schützen.
Wir fordern erneut eine stärker ökologisch
orientierte Politik in Saarlouis. Den Erhalt und Schutz von
Grünflächen, Landschafts- und Naturschutzgebieten und einen
Ausbau der Fahrrad und ÖPNV- Infrastruktur. Die Stadtverwaltung
muss auch prüfen, ob bei hohen Schadstoffbelastungen nicht eine
Verlagerung des LKW- Durchgangverkehrs auf die Autobahn angeordnet
werden kann.
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Wer SPD wählt, wählt CDU! ( und umgekehrt)
23.03.2009
Roland Henz macht Wahlwerbung
für CDU und SPD und lässt viele Saarlouiser übers
Grünwählen nachdenken.
Da rieb sich schon mancher verwundert die
Augen, denn das hatte es noch nie gegeben. Ein Oberbürgermeister
der die Wahl bestimmter Parteien empfiehlt „ Eine klare
Verletztung der Neutralitätspflicht“, kommentierten manche
Besucher des diesjährigen Neujahrsempfangs der Stadt die
Wahlwerbung des Saarlouiser Verwahltungschefs. Der ist eigentlich per
Gesetz zur Neutralität verpflichtet und hält sich aus der
Parteipolitik heraus. Normalerweise! Nicht so Roland Henz. Vor
Hunderten von Gästen bettelte er regelrecht um eine
Weiterführung der Saarlouiser Elefantenhochzeit nach der im Juni
stattfindenden Kommunalwahl.
Offensichtlich hatte Roland Henz
vergessen, wer ihn 2004 gewählt hatte. Nicht die Parteien,
sondern die Bürgerinnen und Bürger in einer Direktwahl.
Das war nicht nur den Grünen
peinlich. Kopfschütteln allenthalben. Dass Große
Koalitionen in einer Demokratie nicht der Normalfall sein sollten,
davon hat Henz vermutlich nie gehört. Im fällt es auch
nicht auf, dass in seinen Verwaltungsvorlangen die Große
Koalition als Antragsteller aufgeführt wird. Ein
kommunalpolitisches Unding. Nach der Kommunalen Selbstverfassung
besteht ein Stadtrat aus Fraktionen nicht aber aus parteipolitischen
Koalitionen.
Dass Demokratie nur mit einer guten
Opposition funktioniert, scheint dem früheren
Oppositionspolitiker Roland Henz nicht mehr so klar zu sein.
Auch CDU Bürgermeister Pecina ist der
CDU wohl mehr verpflichtet als den Bürgerinnen und Bürgern
der Stadt. In CDU- Blättchen, in denen vorzugsweise gegen die
Grünen agitiert wird, fungiert er mit seiner Amtsbezeichnung als
einer der Herausgeber.
Kein Wunder, dasss sich viele Saarlouiser
fragen, wemm die Stadt denn nun eigentlich gehört: den Parteien
oder den Bürgerinnen und Bürgern?
Demokratie und Transparenz werden unter
Henzens Führung ohnehin nicht groß geschrieben. Fragen der
Opposition im Rat werden des Öfteren nicht beantwortet. Recht
hin oder her. Man schweigt lieber. Zu den Kosten für den Kleinen
Markt, zu den Kriterien bei der 8 Millionen Vergabe fürs Theater
am Ring, zu den wahren Kosten für den Krötenweiher im
Stadtgarten, zur politischen Verantwortung für den GBS-
Skandal.... und so weiter und so fort!
Die Grünen können Henzens
Wahlwerbung jedoch auch eine gute Seite abgewinnen. Er zeigt damit
offen, dass wer im Juni SPD wählt, eigentlich CDU wählt.
Das gilt auch umgekehrt. „ Da sind wir doch für viele die
bessere Alternative!“
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Eindeutiges Nein zur Erhöhung von Abwasser- und Müllgebühren
Eine klare Absage erteilen die Grünen den Erhöhungen von Abwasser- und Müllgebühren durch die EVS. Die Quittung für jahrelange Misswirtschaft sollen nun auch vom Gebührenzahler in Saarlouis übernommen werden. Dies lehnen die Saarlouiser Grünen eindeutig ab.
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Bunker am Ring
Sage und schreibe 8 Millionen Euro will sich die Große Koalition den Umbau des Theaters am Ring kosten lassen.
Die Grünen finden den Entwurf monströs. Erst auf Grüne- Initiative wird der Plan jetzt auch der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Ob das Landesdenkmalamt mit diesen Plänen einverstanden ist, wird man sehen.
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Grüne wollen eigenständige und umweltfreundliche Energieversorung für Saarlouis
Vor dem Hintergund der energiepolitischen Diskussionen um das Palmölkraftwerk am Hafen und um das geplante Kohlekraftwerk in Ensdorf, um Klimaschutz und Co2 Reduktion, fordern die Grünen massive energiepolitische Initiativen von Stadt und Stadtwerken. Kernpunkt des grünen Energiekonzepts sind Forderungen nach mehr Eigenständigkeit der Stadt in ihrer Energieversorgung und nach dem Ausbau regenerativer und umweltfreundlicher Energien.
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Eindeutiges Nein zu Erhöhung von Elternbeträgen für Krippen- und Hortplätzen
Die Familienfreundlichkeit steht auf vielen Broschüren der Stadt Saarlouis. Die Realität sieht anders aus. In "schöner " Regelmäßigkeit nicken die Vertreter von SPD und CDU Erhöhungen für Krippen- und Hortplätze ab. Die Grünen haben jetzt einen klaren Beschluss gefasst:
Keine Zustimmung zu weiteren Erhöhungen!
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Grüne wollen Ludwigsschule erhalten
Nach den Äußerungen der Stadtverwaltung über Pläne die alte Ludwigsschule abzureißen haben sich die Grünen jetzt klar gegen die Zerstörung dieses Baudenkmals ausgesprochen.
Einen Antrag der Grünen die Schule zu erhalten, lehnten CDU und SPD im Stadtrat ab.
Wir stellen uns für die Ludwigsschulgelände eine kleine Parkanlage vor mit Spielgeräten und Spielflächen, wie es sie in den Kernbereichen vieler Städte gibt.
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"Millionen"- Stadt Saarlouis
Trotz hoher städtischer Schulden wirft die Große Koalition nur so mit dem Geld um sich:
- Erlebnisinsel und Schiffbarmachung des Saaraltarms ca. 15 Millionen Euro
- Umbau Theater am Ring ca. 8 Millionen Euro
- Badeteich im Stadtgarten ca. 2 Millionen Euro
- Kleiner Markt ca. 7 Millionen Euro
Für das Stadtgartenbad war allerdings kein Geld da. Ebenso für Zukunftsthemen wie seniorenfreundliche Stadt, kostenloses Essen für Schulkinder, Verbilligung von Kindergärten und Krippenplätzen, Radwegebau , Lärmschutz, Aufwertung der Ortskerne und vieles mehr.
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Zum Interview von OB Henz in der SZ vom 24.04.07
26.04.2007
Stadtratsfraktion Saarlouis, 25. April 2007
- Der Fraktionsvorsitzende -
Henz
vernachlässigt die wichtigen Themen!
Kritik üben die Bündnisgrünen an den Aussagen
des Saarlouiser Oberbürgermeisters zur Stadtentwicklung im SZ -
Interview. Hierzu Fraktionsvorsitzender Gabriel Mahren:
„ Im Saarlouis des Oberbürgermeisters
scheinen Aufgabenstellungen und Herausforderungen wie die
demografische Entwicklung, der Klimaschutz, Lärmschutz,
Umweltschutz oder aber auch die Soziapolitik keine Rolle zu spielen.
Kein Wort zum Thema Stadtgartenbad, stattdessen
die Proklamierung seines Traumes, den Saar - Altarm für
15 Millionen Euro schiffbar zu machen. Kein Wort zum Kraftwerksneubau
in Ensdorf, keinerlei Information des Oberbürgermeisters hierzu
für die Öffentlichkeit. Auch die dramatischen Prognosen zum
Klimawandel scheinen das Saarlouiser Rathaus noch nicht erreicht zu
haben. Auch bei diesen Querschnittsthemen geht es durchaus um
Stadtentwicklung.
Stets muss die Opposition den Verwaltungschef
durch Anträge zum Jagen tragen..
Wir kritisieren die Informationspolitik des
Oberbürgermeisters scharf. Saarlouis ausschließlich als
eine Insel der Glückseligen hin zu stellen, dabei die kritischen
und ernsten Themen der Zeit zu vernachlässigen ist
verhängnisvoll.
Wir fordern die Große Koalition aus
CDU und SPD auf, ihrem Wählerauftrag gerecht zu werden und sich
intensiver, auch gegen den Verwaltungschef, mit den drängenden
Problemen der Stadt zu befassen. Große Mehrheiten zu haben
bedeutet nicht nur großen Entscheidungsspielraum. Große
Mehrheiten bedeuten auch große Verantwortung.“
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Presse
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10.02.2010
Plenarsitzung des saarländischen Landtages
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09.02.2010
Einladung zum Politischen Aschermittwoch
» anzeigen
09.02.2010
Kinderarmut wirksam bekämpfen
» anzeigen
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